Startseite -> Angebote für Kinder -> Naturtag
Unser Naturtag – unser Wandertag
![]() Was man im Laub alles findet |
![]() ... die Sinne erkunden |
![]() zu Fuß unterwegs |
![]() Frühstück unterwegs |
Wenn der Begriff „Naturtag“ gelesen wird, bilden sich möglicherweise verschiedene Vorstellungen. In der heutigen Zeit ist das Aufwachsen der Kinder kaum noch mit dem ihrer Elterngeneration zu vergleichen. Die Kinder werden zunehmend vom Außenraum als offenem Spiel- und Erlebnisort verdrängt, sie ziehen sich zum Spielen in geschlossene Räume zurück.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die Sinne der Kinder zu schulen. Indem wir selbst aufmerksam unsere Umgebung am Naturtag erkunden, wird das Interesse der Kinder geweckt, weil sie uns Erwachsene nachahmen. So gelingt es den Kindern hin–zuhören auf die unterschiedlichen Geräusche, das Rauschen der Bäume, einen Vogel und im Hintergrund das Brummen der allgegenwärtigen Autobahn. Die große Veränderung der Pflanzenwelt im Frühjahr und Herbst fordert das Hin–schauen, Riechen, Schmecken und Fühlen.
Im Unterschied zu einer Brennnessel sind z.B. die Blüten der Taubnessel rosa, weiß oder gelb (Goldnessel); ich kann die Blätter berühren und es brennt nicht auf der Haut und ich kann die Blüten aussaugen und die Süße des Nektars schmecken.
Womit wir uns dem Begriff „Wandertag“ nähern, der wahrscheinlich bei jedem von uns bestimmte Vorstellungen und Gefühle auslöst, die nicht immer positiv sind.
„Wandertag“ ersetzt den umfassenderen Begriff „Bewegung“.
Besonders der Aufenthalt im Wald tut den Kinder gut. Sie laufen, klettern, balancieren, rutschen, sie heben und tragen größere Äste. Das stärkt die Muskeln und die Koordinationsfähigkeit der
Kinder.
Bei einem längeren Spaziergang, z. B. nach Hückelhoven zum Markt oder an der Rur und dem Adolfosee entlang, werden Ausdauer und körperliche Widerstandskraft der Kinder gesteigert. Sie
erleben unmittelbar die unterschiedlichen Jahreszeiten und Witterungsverhältnisse. Sie sind froh und stolz eine bestimmte Strecke aus eigener Kraft – nämlich zu Fuß –
„geschafft“ zu haben.
Der Gruppenzusammenhalt wird gestärkt, weil gemeinsam ein Ziel erreicht wurde und – nicht zu vergessen – weil wir gemeinsam draußen gefrühstückt haben.





